Unterstützte Beschäftigung (Leichte Sprache)

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Unterstützte Beschäftigung UB
Manche Menschen mit Behinderung
arbeiten nicht in der Werkstatt.
Sie möchten in einem anderen Betrieb arbeiten.
Sie brauchen dann Hilfe bei der Arbeits·suche.

Die Unterstützte Beschäftigung hilft
Die Unterstützte Beschäftigung heißt auch UB.
Die UB hilft Menschen mit Behinderung
bei der Arbeits·suche.
Die UB hat schon für viele Menschen einen Arbeits·platz gefunden.

Wer kann mitmachen?
Alle Menschen
  • für die eine Ausbildung zu schwer ist
  • die Hilfe beim Lernen brauchen
  • die Hilfe beim Arbeiten brauchen.
Wer bei der UB mitmacht, ist ein Teilnehmer.

Was passiert in der UB?
Die UB ist eine Maßnahme.
Das heißt:
  • Die Teilnehmer arbeiten jeden Tag.
  • Die Teilnehmer haben
  • einen Ansprech·partner bei der LEWAC.
    Der Ansprech·partner kümmert sich um alles.
    Er heißt Qualifizierungs·trainer.
  • Die Teilnehmer haben
  • einen Unterstützer im Betrieb.
    Der Unterstützer hilft bei der Einarbeitung
    und wenn es Probleme im Betrieb gibt.
Die UB ist in 3 Teile aufgeteilt:

1. Teil
Der erste Teil dauert meistens 2 bis 8 Wochen.
Der Teilnehmer und der Qualifizierungs·trainer besprechen:
  • was der Teilnehmer gut kann
  • was er vielleicht noch lernen möchte.
Die LEWAC sucht nach einem passenden
Arbeits·platz für den Teilnehmer.
Der Teilnehmer probiert die Arbeit aus.
Meistens klappt das gut.
Manchmal gefällt dem Teilnehmer die Arbeit nicht.
Das ist nicht schlimm.
Sein Qualifizierungs·trainer sucht dann für ihn
einen neuen Arbeits·platz.
Der Teilnehmer findet heraus,
welche Arbeit er machen kann.
Man sagt auch:
Der Teilnehmer orientiert sich.
Diesen Teil nennt man Orientierungs·phase.

2. Teil
Der 2. Teil dauert meistens 18 Monate.
Der Teilnehmer geht jede Woche 4 Tage
im Betrieb arbeiten.
Der Teilnehmer hat an einem Tag in der Woche
Unterricht bei der LEWAC.
Sein Qualifizierungs·trainer und sein Unterstützer
im Betrieb helfen ihm.
In diesem Teil lernt der Teilnehmer sehr viel.
Man sagt auch: Der Teilnehmer qualifiziert sich.
Diesen Teil nennt man Qualifizierungs·phase.

3. Teil
Der 3. Teil dauert meistens 6 Monate.
Der Teilnehmer geht weiter im Betrieb arbeiten.
Der Teilnehmer kann jetzt
schon viele Arbeiten alleine machen.
Er braucht nicht mehr so viel Hilfe.
Jetzt kennt der Teilnehmer
seinen Arbeits·platz schon gut.
Und der Teilnehmer schafft die Arbeit gut.
Man sagt auch:
Der Teilnehmer stabilisiert sich.
Diesen Teil nennt man Stabilisierungs·phase.
Am Ende von der UB sollte der Teilnehmer
einen festen Arbeits·platz im Betrieb bekommen.

Wie lange müssen die Teilnehmer täglich im Betrieb arbeiten?
An welchen Tagen arbeiten die Teilnehmer im Betrieb?
Die Arbeits·zeiten und die Arbeits·tage
bestimmt der Betrieb.
Meistens arbeiten die Teilnehmer
8 Stunden am Tag.
Man sagt dann auch:
Die Teilnehmer arbeiten Vollzeit.
Aber:
Manche Teilnehmer können nicht so lange arbeiten.
Es gibt für diese Teilnehmer kürzere Arbeits·zeiten.

Wie lange dauert die UB?
Die UB dauert meistens 2 Jahre.

Bekommen die Teilnehmer Geld?
Ja.
Die Teilnehmer bekommen
vom Arbeits·amt Geld für ihre Arbeit.
Dazu gibt es Fahr·geld extra.

Sie wollen bei UB mitmachen?
Das müssen Sie tun:
Sie gehen zum Arbeits·amt.
Sie sprechen mit Ihrem Berater.
Der Berater entscheidet.
Ob Sie teilnehmen können.

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